Gehören Sie auch zu den Schönwettersportlern? Zu denen, die sich im Winter viel lieber im Fitnessstudio abmühen, um dann in den warmen Sommermonaten erst wieder die Laufschuhe zu schnüren? Weshalb eigentlich? Dabei ist doch gerade der Winter ideal dazu geeignet, sich den Kopf freizulaufen, unnötige Pfunde zu verlieren und die Natur zu genießen. Zugegeben macht es jedoch keinen Spaß, während einer ausgiebigen Joggingrunde zu frieren oder gar auszurutschen. Damit Sie das Laufen im Winter in vollen Zügen genießen können, ist es wichtig, einige Vorkehrungen zu treffen. Diese beinhalten nicht nur kleidungstechnische, sondern auch organisatorische Elemente.

Ziehen Sie sich (nicht zu) warm an!

Der klassische Winter ist kalt und nass? Richtig! Genaugenommen kann es, vor allem zwischen November und Januar, extrem ungemütlich werden. Daher ist es wichtig, hier in Kleidung zu investieren, die Sie perfekt vor äußeren Einflüssen schützt. Immerhin soll Ihr Laufkomfort nicht nur erhöht, sondern auch Ihre Anfälligkeit für Schnupfen und Co. vermindert werden. Daher gehören vor allem:

  • schnelltrocknende Klamotten
  • eine Läufermütze
  • rutschfeste Schuhe
  • Reflektoren (für die früher einsetzende Dunkelheit)

definitiv zur Basisausstattung. Entscheiden Sie sich bewusst für hochwertige Modelle führender Hersteller und achten Sie darauf, sich auch nicht zu dick anzuziehen. Besonders bewährt hat sich im Winter der so genannte „Zwiebellook“. Dieser unterstreicht die Tatsache, dass Sie immer noch ein Teil, beispielsweise eine Laufjacke, ausziehen können, für den Fall, dass Sie zu stark schwitzen und sich ein unangenehmes Gefühl einstellt. Viele Hersteller bieten unter anderem auch so genannte „Funktionswäsche“ an, die den Schweiß hervorragend absorbiert und für ein angenehmes Gefühl auf der Haut sorgt.

Aufwärmen und Cool Down – wichtiger denn je

Würden Sie Ihr Auto im Winter aus der Garage fahren und direkt von 0 auf 100 jagen? Sicherlich nicht! Wie auch Ihr Wagen müssen Sie zunächst „auf Betriebstemperatur“ kommen. Starten Sie daher, gerade bei niedrigen Temperaturen, immer moderat und wärmen Sie Ihre Muskeln sanft auf, bevor es losgeht. In der Regel müssen Sie hierzu lediglich ein paar Minuten länger für Ihr Workout einplanen, profitieren jedoch nachhaltig. Ebenso verhält es sich natürlich mit dem Cool Down. Vergessen Sie nicht, Ihre Muskeln nach Ihrer Joggingeinheit zu dehnen und beugen Sie somit nicht nur Muskelkater, sondern auch Verletzungen vor!

Joggen und Glatteis vertragen sich nicht!

Möglicherweise sind Sie dazu gezwungen, Ihre Joggingrunde im Winter ein wenig zu verändern. Viele Wege werden, beispielsweise gerade auf dem Land, nicht hinreichend von Eis und Schnee befreit. Wer hier ausrutscht, riskiert langwierige Verletzungen und die ein oder andere Zwangspause. Daher: auch für den Fall, dass Sie passionierter Feldweg- und Wiesenläufer sein sollten – lassen Sie die Vernunft walten und weichen Sie an besonders winterlichen Tagen immer auf die Hauptwege aus! Ihre Knochen werden es Ihnen danken! Wer sich hier kreativ und zielstrebig zeigt, wird schnell erkennen, dass es definitiv nicht nötig ist, in den kalten Monaten eine Zwangspause einzulegen und im Frühjahr wieder „bei Null“ anzufangen. Bleiben Sie stattdessen im Training und gönnen Sie auch Ihrer Psyche eine willkommene Abwechslung zum altbekannten Winterblues!

Laufen im Winter – jetzt erst recht!
Markiert in: