Viele passionierte Jogger verbindet mit dem Laufen bei Regen eine Hass-Liebe. Einerseits sorgt die Nässe von oben für eine willkommene Abkühlung, andererseits stellt diese Art der Wetterverhältnisse hohe Anforderungen an die Kleidung dar. Wer hier einige Tipps beachtet, schafft die perfekte Basis für sichere und effektive Läufe ohne Schönwetter-, jedoch mit Spaßgarantie. Letzten Endes stellt die Überwindung des Inneren Schweinehundes, wie so oft, das eigentliche Hindernis dar.

Funktionskleidung statt Baumwolle

Im Alltag tragen viele Menschen ausgesprochen gern Baumwolle. Dies liegt vor allem an einem vergleichsweise hohen Tragekomfort. Für das Laufen im Regen ist dieses Material jedoch vollkommen ungeeignet. Es saugt sich viel zu schnell mit Flüssigkeit voll, vermittelt demnach ein unangenehmes Tragegefühl und wirkt sich durch die entstehende Schwere zudem hinderlich auf den Lauf aus. Daher sollten Sie immer auf luftige und feuchtigkeitsabweisende Funktionskleidung ausweichen. Diese sorgt dafür, dass Sie sich auch bei starkem Regen immer noch trocken fühlen und auch elektronische Geräte, wie ein kleiner MP3-Player sicher verstaut werden können. Einen besonders hohen Schutz bietet übrigens die doppellagige Funktionskleidung, die zusätzlich auch noch ein wenig mehr vor Kälte schützt. Dies ist insofern wichtig, als dass der auftretende Schweiß optimal absorbiert werden kann und die Gefahr einer Erkältung durch eine etwaige Unterkühlung minimiert wird.

Das passende Schuhwerk

Hochwertige und funktionale Schuhe sind beim Laufen das A und O. Mit ihnen können nicht nur Kilometer um Kilometer zurückgelegt, sondern auch Hüft- und Knieschmerzen vorgebeugt werden. Zudem sollten die entsprechenden Modelle natürlich atmungsaktiv sein. Gerade bei starkem Regen merken Läufer jedoch schnell, dass die Füße nicht lange trocken bleiben. Hier sind weitere Accessoires gefragt. Laufsocken erfreuen sich daher einer konstant hohen Beliebtheit. Sie werden auf der Basis angenehmer Materialien hergestellt, passen sich dem Fuß an und halten ihn auch bei Regen trocken. Alternativ haben Sie natürlich auch die Möglichkeit, auf die so genannten Trailschuhe zurück zu greifen. Diese halten nicht nur Ihre Füße trocken, sondern überzeugen in den meisten Fällen auch durch eine deutlich verlässlichere Haftung.

Verletzungen vorbeugen

Viele Läufer lieben das Joggen bei Nässe oder Schnee, da sich hier besondere Anforderungen in Bezug auf den Laufstil und das bewusste Anspannen der Muskeln ergeben. Um Verletzungen, bei aller Begeisterung vorzubeugen, sollten Sie sich immer für Schuhe entscheiden, die durch ihr Profil für eine gute Haftung sorgen. Zudem ist es natürlich ratsam, gegebenenfalls bewusst auf extreme Steigungen und vermatschte Wege zu verzichten und stattdessen auf weitestgehend ebenem Waldboden zu laufen. Dieser wurde durch die Nässe insoweit aufgeweicht, als dass er Ihre Gelenke nicht belastet und auch einer längeren Lauftour bei Regen nichts mehr im Wege steht.

Laufen bei Regen – joggen außerhalb der Komfort-Zone
Markiert in: