Kaum eine andere Ausdauersportart wird so gerne in der Gruppe betrieben wie das Joggen. Regelmäßig treffen sich sportbegeisterte Amateure und sogar Profis, um gemeinsam Kilometer um Kilometer abzuarbeiten und die eigene Fitness zu verbessern. Damit der gemeinsame Joggingausflug für alle Beteiligten zu einem spannenden und erfolgreichen Unternehmen wird, ist es jedoch wichtig, einige Tipps zu beachten.

Eine Gruppe? Ein Team!

Egal, ob Sie sich gemeinsam mit den besten Freunden oder den Arbeitskollegen nach Feierabend auf den Weg zum Laufen machen: stimmen Sie sich vorher unbedingt in Bezug auf einige Randdaten ab! Vor allem ist es wichtig, gemeinsam eine Streckendistanz zu wählen, die alle Mitglieder bewältigen können. Unter Umständen kann es daher auch sinnvoll sein, eine größere Gruppe in „Anfänger“ und „Fortgeschrittene“ zu unterteilen, damit weder Frust noch Unterforderung eine Chance haben, das sportliche Vergnügen zu trüben. Wenn die Mitglieder eines Laufteams über ähnliche sportliche Möglichkeiten verfügen, macht das gemeinsame Arbeiten an der Zielerreichung noch mehr Spaß. Besonders Anfänger entscheiden sich häufig dazu, Teil einer Laufgruppe zu werden. Sie werden nicht nur von der Begeisterung mitgerissen, sondern profitieren unter anderem auch von den Erfahrungen langjähriger Jogger.

Mit oder ohne Musik?

Hier scheiden sich teilweise die Geister. Viele Trainer geben im Zusammenhang mit dem gemeinsamen Laufen immer wieder den Tipp, dass die Luft immer noch dazu ausreichen sollte, beim Laufen untereinander eine Unterhaltung zu führen. Dennoch zeigen auch viele Läufer deutliche Abneigungen dagegen, komplett ohne motivierende Songs auf den Ohren zu joggen. Auch hier sollten Sie sich mit anderen in der Gruppe abstimmen. Nichts wirkt frustrierender, als in der Hoffnung auf Kommunikation durch das Desinteresse und die Kopfhörer des Mitjoggers enttäuscht zu werden.

Was sind die Vorteile beim Laufen in der Gruppe?

Die Tatsache, dass –gerade im Frühjahr und im Sommer- verstärkt Laufgruppen ins Leben gerufen werden, zeigt, dass hier durchaus Vorteile existieren. Diese liegen vor allem in der Möglichkeit der gegenseitigen Motivation. Wichtig ist es hierbei jedoch auch, vielleicht auch trotz eines gewissen Konkurrenzdrucks, immer auf den eigenen Laufstil und die Fitness zu achten. Nichts spricht dagegen, sich an einem Tag bewusst aus der Gruppe auszuklinken und stattdessen eine kleinere Runde zu drehen. Beugen Sie Verletzungen vor, indem Sie auf Ihren Körper hören und sich ins Gedächtnis rufen, dass Ihre Kondition nicht den Standardwerten der Gruppe untergeordnet werden sollte. Wer Spaß daran hat, sich gegenseitig zu motivieren, sich mit anderen auszutauschen und weiß, dass der Innere Schweinehund am besten gemeinsam besiegt werden kann, findet beim Laufen in der Gruppe eine interessante Abwechslung zum Einzellauf.

In der Gruppe laufen – wenn Teamgeist motiviert
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