Viele Personal Trainer, professionelle Sportler und „Hobbyathleten“ schwören darauf: das Intervalltraining. Anders als beim „normalen“ Training geht es hier darum, den Körper abwechselnd in Erholungs- und Entspannungsphasen zu führen, letztere jedoch nur so kurz zu gestalten, dass ein maximaler Trainingsanreiz gesetzt wird. Oder anders: die Muskulatur hat sich noch nicht ganz vollständig erholt, bevor es mit der nächsten Einheit weitergeht. Die Ziele, die mit dem Intervalltraining verfolgt werden, sind vielfältig und lassen sich unter anderem auch im Ausdauer- und im Schnelligkeitsbereich festmachen. Wer hier konsequent am Ball bleibt, kann schnell Erfolge verbuchen.

Effektiver geht es (fast) nicht

Intervalltraining kann, abhängig von der Dauer der Erholungs- und Aktivphasen, zweifelsohne sehr anstrengend sein. Sobald Sie sich jedoch an einen Rhythmus gewöhnt haben, bemerken Sie schnell erste Fortschritte.  Verschiedene einschlägige Studien aus diesem Bereich belegen sogar, dass Sie nach wenigen Einheiten dieselben Erfolge erzielen können, wie ein sportlich-aktiver Mensch, der dreimal in der Woche zu seiner 90 Minuten Ausdauereinheit antritt.

Die flexible Alternative zum klassischen Training

Der Grund, weswegen auch immer mehr Personal Trainer im Fitnessstudio das Intervalltraining anbieten, ist einfach: gerade Menschen, die einen Großteil ihres Lebens im Büro verbringen, betätigen sich gern der Ausrede „Zeit“. Immerhin nimmt die Kombination aus dem Weg zum Studio, dem Umziehen und dem Duschen schon genug Zeit in Anspruch. Wer daher Wert darauf legt, sowohl:

  • individuell
  • zielorientiert
  • effektiv

als auch zeitsparend zu trainieren, sollte sich definitiv mit dem Intervalltraining als Alternative zum klassischen Kurs beschäftigen.

Wer seine Grenzen kennt, kann diese auch überschreiten

Während es im Ausdauerbereich immer Ziel sein sollte, möglichst viele Wiederholungen mit einem Gewicht zu schaffen, so sehen die Anforderungen mit Hinblick auf das Intervalltraining ein wenig anders aus. Hier geht es darum, bewusst bis zur eigenen Grenze zu trainieren. Eben so weit, bis der Körper zeigt, dass er nicht mehr kann. Oftmals ist dies weitaus später der Fall, als sich viele Hobbysportler zutrauen. Wer hier aufmerksam auf seine Muskeln hört, wird schnell feststellen, dass diese zu weitaus mehr in der Lage sind, als ursprünglich angenommen. Wichtig ist es dennoch, den Unterschied zwischen Überforderung und maximaler Anstrengung bewusst wahrzunehmen.

Entscheiden Sie sich gegen die Monotonie und für die Herausforderung! Die meisten Ausdauersportler beginnen nach einigen Wochen, sich in ihrem Trainingsplan zu langweilen. Sie kennen Strecke, Dauer und wissen irgendwann genau, wie sie sich an welchem Kilometer fühlen. Die Fortschritte, die sich bei dieser Trainingsart zeigen, halten sich in Grenzen. Wagen Sie daher doch einfach einmal mit dem Intervalltraining eine vollkommen neue Methode und sparen Sie nicht nur Zeit, sondern erfahren Sie auch, wie effektiv gezieltes Training sein kann.

Intervalltraining – eigene Grenzen überschreiten
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