Gerade dann, wenn Sie vielleicht erst vor Kurzem damit begonnen haben, sich sportlich zu betätigen, fällt es teilweise schwer, das individuell passende Pensum zu finden. Genau dieses ist jedoch für einen effektiven und nachhaltigen Erfolg von unersetzlicher Wichtigkeit. Hier gilt es, sich sowohl an standardisierten Werten, jedoch selbstverständlich auch am eigenen Körper zu orientieren. Dieser verrät in der Regel schnell, zu welchen Leistungen er fähig ist bzw. wann das Training übertrieben wurde.

Lieber langsam, dafür kontinuierlich

Das Motto „Aller Anfang ist schwer“ gilt unter anderem auch für ein sportliches Training. Daher sollten Sie sich keinesfalls an Ihren vielleicht schon lange aktiven Freunden orientieren, sondern stattdessen langsam beginnen, an Ihre eigenen Grenzen zu gehen. Wer regelmäßig trainiert, Leistungssteigerungen verzeichnen kann und sich infolgedessen kontinuierlich steigert, wird nicht nur motivierter, sondern darf sich schon bald über erste Ergebnisse freuen.

Das richtige Pensum

Das passende Maß an Entspannung ist für Ihren Körper mindestens genauso wichtig wie die Bewegung. Dass Sie sich nach einer Erkältung immer ausreichend lange erholen sollten, sollte ohnehin klar sein. Immerhin muss Ihr Organismus zunächst alle Viren und Bakterien bekämpft haben, bevor er wieder „ready to rumble“ ist. Jedoch ist auch Muskelkater ein eindeutiges Zeichen dafür, dass eine Regenerationsphase angesagt ist. Als Faustregel gilt hier, dass drei Sporteinheiten in der Woche das Ideal darstellen. Diese sollten Sie auf alle Tage verteilen und Ihrem Körper damit auch entsprechende Ruhephasen gönnen. Mit der passenden Dosis vermeiden Sie somit nicht nur Schmerzen oder gar Verletzungen, sondern beugen auch einem Jojo-Effekt vor.

Abwechslung als Motivator

Gerade dann, wenn Sie sich auf einen bestimmten Lauf oder eine andere sportliche Herausforderung vorbereiten, verspüren Sie sicherlich das Bedürfnis, „noch mehr“ zu tun. Generell ist hiergegen natürlich zunächst, sofern Sie gesund sind, nichts einzuwenden. Viele Sportärzte raten ihren Patienten sogar, in der Vorbereitungsphase bewusst zwischen Ausdauer- und Kraftsport abzuwechseln und das individuelle Pensum zu erhöhen. Nach dem entsprechenden Wettkampf sollten Sie jedoch unbedingt wieder zu dem gesunden Mix aus Regeneration und Bewegung zurückkehren und auf Ihren Körper hören.

Alter, Fitness und Gesundheit als wichtige Faktoren

Welches Pensum an Sport für Sie geeignet ist, entscheidet letzten Endes Ihr Körper. Maßgeblich sind hier vor allem Ihr BMI, der Blutdruck und die Gelenke. Wer hier auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte sich mit seinem behandelnden Arzt kurzschließen und Risiken und Möglichkeiten kurz abstecken. Zusätzliche Sicherheit bieten unter anderem auch Tracker wie Pulsuhren oder Apps, die die eigenen Leistungen digital aufzeichnen und damit einen leicht nachvollziehbaren Überblick über das Trainingsverhalten bieten.

Wie viel Training ist gesund? Zwischen über- und untermotiviert